Azubi News

Du hast sicher gelesen, dass wir in unserer Ausbildung bei G.A. Röders zahlreiche, betriebsbezogene Projekte bearbeiten. Zum Teil einzelnd oder in gemeinsamen Azubi-Projekten. Aber nicht nur das. Wir haben die Möglichkeit unser Joint Venture zu besuchen und über Erasmus+ in einem Betrieb innerhalb der Europäischen Union ein Praktikum von bis zu vier Wochen zu machen.

Hier berichten wir dir von unseren Erfahrungen in unserer Ausbildung bei G.A. Röders.

Aktuelles aus unserer Ausbildung

Du möchtest einen tieferen Einblick in die Ausbildung unserer Azubis und ihre spannenden Projekte bekommen? Hier geht es zu ihrem News-Blog.

Work & Life Online-Messe

15.09.2021    I   GAR   I   Azubis
Druckguss – Spritzguss – Werkzeugbau

Ihr wollt eine umfangreiche Ausbildung mit einer guten Vergütung und eine hohe Chance auf die Übernahme? Dann schaltet ein in die Online Messe von Work & Life! Wir, die Azubis von G.A.Röders, verschaffen euch einen Einblick in die Ausbildungsberufe sowie unser Unternehmen.  

Unsere Zeiten: 
Dienstag den 21.09.2021 von 11.00 – 12.00 Uhr 
Mittwoch den 22.09.2021 von 10.00 – 11.00 Uhr  
Freitag den 24.09.2021 von 10.00 – 11.00 Uhr

Ein Einblick in die Ausbildung bei G.A. Röders!

26.05.2021    I   GAR   I   Industrie-Azubis
Druckguss – Spritzguss – Werkzeugbau

Eines der ältesten Handwerksgewerbe ist die Gießerei. Schon 3000 v.Chr. wurde bereits in China und Indien Metall erhitzt und flüssig in Formen gegossen. So geschieht es heute immer noch z.B. bei der Firma G.A.Röders in Soltau. Allerdings hat sich das Berufsfeld in den letzten Jahren stark geändert. Heute wird flüssiges Aluminium in Stahlformen gegossen. Die Herstellung dieser Formen ist hochpräzise und verlangt sowohl handwerkliches Geschick als auch Verständnis von sehr komplexen Maschinen. Diese werden programmiert und teilweise automatisiert gefahren. Es braucht eine Ausbildung von über drei Jahren, um als Werkzeugmechaniker*in diese Prozesse zu erlernen. Das Gute dabei – man kann sich ein Leben lang weiterentwickeln. Der eine Mitarbeiter liebt mehr das genaue und feine Arbeiten, während der Kollege lieber Roboter und Maschinen programmiert. In diesem Beruf kommt beides zum Tragen.

Die Form bildet jedoch nur das Gussteil ab. Diese Gussteile werden später in Solaranlagen, Elektroautomobilen oder herkömmliche Autos, in Flugzeugen, in Geräten der Medizintechnik oder als Gehäuse für Mikrofone eingesetzt. Die Breite der Anwendungen für Guss ist erstaunlich und fast jeder hat jeden Tag irgendein Gussteil in der Hand. Doch nur wenige Menschen wissen, wie man solche Teile gussgerecht konstruiert. Tim Eder hat dies bei G.A.Röders als Technischer Produktdesigner von der Pike auf gelernt. Heute verhandelt er sicher mit den Konstrukteuren der großen Automobilfirmen und berät diese, wenn es darum geht, Ideen zu Produkten zu machen. Auch in diesem Jahr sucht G.A.Röders eine*n Auszubildende*n zum Technischen Produktdesigner.

Neben der Aluminium Gießerei wird bei Röders auch Kunststoff vergossen. Die Kunststoffgießerei ist sehr komplex. An vielen Maschinen sind teilweise sogar zwei Roboter und zahlreiche zusätzliche Geräte angeschlossen. Der Erfolg der Firma hängt davon ab, dass diese Anlagen zuverlässig laufen. Manchmal hängt die Produktion ganzer Automobilflotten von den Teilen aus Soltau ab. Fällt die Anlage zu lange aus, stehen letztendlich die Fertigungsbänder bei großen Automobilherstellern. „Das ist aber bisher noch nicht passiert“ beruhigt der Geschäftsführer Andreas Röders und ergänzt „unsere Mitarbeiter bekommen die Probleme immer in den Griff!“. Dazu bildet Röders sogenannte Verfahrensmechaniker*innen für Kunststoff und Kautschuktechnik  aus. Wer gut organisieren kann und Technik verstehen will, kann in diesem Bereich viel lernen und Erfahrungen sammeln.

Noch vor wenigen Jahren wurden die Aufträge der über 160 Kunden von G.A.Röders mit der Post oder per Fax geschickt. Oft kamen die Bestellungen alle paar Wochen einmal. Heute ist die Zeit viel schnelllebiger. Große Softwareprogramme ermitteln den aktuellen Bedarf minutenweise. Wird ein Auto in Soltau verkauft, geht eine Meldung z.B. nach Wolfsburg und nur wenig später gelangt vielleicht ein Auftrag nach Soltau. Komplizierte Logistik, Kundenorientierung, Absprache mit der Produktion, Qualitätsfragen und Angebote für neue Projekte…das alles lernen die Industriekaufleute bei Röders. „Bei diesem Beruf wird dir nie langweilig“, so Tobias Meyer, der einmal als Auszubildender bei Röders angefangen hat und heute viele Kunden erfolgreich betreut. In über 12 Stationen lernt man bei Röders alles, was man in der Industrie braucht und hat dazu den Vorteil eines mittelständischen Betriebes, in dem man noch alles überblicken kann. Die Auszubildenden besuchen dabei auch das Zweitwerk in Tschechien und nehmen, wenn sie es wollen, mit einem Auslandspraktikum in der EU am Erasmus+ Programm teil.

Ganz neu ist auch der Beruf Fachinformatiker*in in diesem Jahr. „Ohne IT geht heute gar nichts mehr“, so Richard Jockusch, der selbst Informatik studiert hat. Die Firma erzeugt jeden Tag eine Menge an wichtigen Daten, die ausgelesen, bewertet und weiterverarbeitet werden müssen. Ein komplexes, modernes Netzwerk muss aufrechterhalten und gepflegt werden. Dieser Ausbildungsplatz ist etwas für junge Menschen, die programmieren wollen und in einem Betrieb sofort die Ergebnisse ihrer Arbeit in der Praxis sehen möchten.

„Gegossen wird seit 5.000 Jahren“, so Gerd Röders, „aber heute sind wir ein Teil des Netzwerkes, das die Zukunft mitgestaltet. Wir stellen Produkte her, die eine klimafreundliche Zukunft, moderne Medizintechnik, revolutionäre Mobilität und inspirierende Medientechnik schaffen. Wer bei G.A.Röders lernt, hat einen guten Schritt für seine persönliche Zukunft gemacht. Ganz egal, ob er später studieren möchte oder einen Arbeitsplatz hier vor Ort sucht.“

 

Maskenhalterprojekt kommt erfolgreich zum Abschluss!

01.05.2021    I   GAR   I   Industrie-Azubis
Druckguss – Spritzguss – Werkzeugbau – CAD

Begonnen hat das Projekt Maskenhalter Anfang des Jahres 2020. Das Projekt sollte den Auszubildenden der Firma G.A. Röders eine eigenständige Aufgabe bieten um die Kurzarbeitszeiten in der Coronapandemie erfolgreich zu überbrücken.
Das Projekt hat es erfolgreich geschafft, die Auszubildenden aller Abteilungen einzubinden. Der Produktdesigner Tim Eder hat zum einen das gewünschte Enddesign und zum anderen den dazugehörigen Formeneinsatz konzipiert. Mit der Entscheidung für das finalisierte Design des Maskenhalters konnte der Werkzeugbau hin-zugezogen werden.
Die Werkzeugmechaniker- Azubis haben den Formeneinsatz für das Werkzeug des Masken-halters gebaut. Hierbei war vor Allem Jan-Ole Bergmann beteiligt. Nach dem Bau des Formeneinsatzes wurden die ersten Muster gespritzt.
Ende August 2020 konnten die Halter für die Masken schluss-endlich gefertigt werden. Die Auszubildenden zum/zur Industriekaufmann/-frau haben den Vertrieb der gespritzten Halter übernehmen. Die Zielgruppe waren hierbei hauptsächlich medizinische Unternehmen. Daher haben die Auszubildenden an etwa 200 Unternehmen im Heidekreis einen selbsterstellten Flyer verschickt. Zudem wurde in verschiedenen Zeitungen im Kreis über das Projekt berichtet. Die ersten Bestellungen kamen sehr schnell und in großer Anzahl. Viele E-Mails wurden seit dem beantwortet und auch einige Telefonate geführt.
Dabei fiel auf, dass auch andere Unternehmen und Privatpersonen großes Interesse an den Maskenhaltern zeigten. Daraufhin wurde sich dazu entschieden die Maskenhalter auch zu verkaufen und den Erlös zu spenden.

Neben dem aufnehmen der Bestellungen wurden die Maskenhalter auch durch die Auszubildenden zum/zur Industriekaufmann/-frau versendet. Mit Lieferschein und ggf. Rechnung versehen wurden seit dem um die 100 Umschläge an verschiedene Unternehmen verschickt. Dabei waren unter anderem ein medizinischer Betrieb in Hamburg und der Heidepark Soltau vertreten. Die meisten Maskenhalter wurden mit 1.300 Stück von Lobetalarbeit e.V. abgenommen.

Lobetal ist ein Unternehmen mit vielen Wohnheimen und anderen Einrichtungen, um das Leben von Menschen mit Behinderung zu unterstützen. Die Zeitung in Celle hat die Übergabe begleitet und einen Artikel darüber veröffentlicht. Auch um die 50 Privatpersonen haben Maskenhalter bei uns vor Ort gekauft.
Viele medizinische Unternehmen haben im Laufe des Projekts Maskenhalter bestellt. So wurden um die 5.000 Maskenhalter kostenlos an über 70 Unternehmen verschickt. Dabei bekommen wir von den Unternehmen und den Privatpersonen immer wieder vor Allem eine Resonanz: Die Begeisterung von den G.A. Röders-Maskenhaltern.

Insgesamt kam durch den Verkauf der Maskenhalter eine Summe von 1.034,00€ zusammen. Der Betrag wurde am 21.04.2021 durch die vier Auszubildenden aus dem Bereich Industriekaufleute zusammen mit Andreas Röders bei der Lebenshilfe e.V. in Soltau übergeben.

 

Moin Future! Wir sind am 22. April dabei!

26.03.2021    I   GAR   I   Industrie-Azubis
Druckguss – Spritzguss – Werkzeugbau – CAD

Am 22. April sind wir Teil des Zukunftstages digital. Bei der Online-Veranstaltung der IHK Lüneburg-Wolfsburg präsentieren wir uns und unser Unternehmen in einer Online-Session für Schüler*innen der Sekundarstufe I.

Damit gehören wir zu rund 60 Betrieben aus der Region, die sich in diesem Umfeld Schüler*innen der Sekundarstufe I vorstellen dürfen.

Die Veranstaltung beginnt um 8 Uhr und verspricht den Teilnehmer*innen virtuelle Betriebsbesichtigungen, Online-Praxisworkshops und interaktive Vorstellungen von Unternehmen und Ausbildungsberufen.

Timon und Nina stellen euch G.A.Röders von 8.30 – 9.15 Uhr vor. Schaut bei uns vorbei. Wir freuen uns auf euch.

Informationen zu den teilnehmenden Unternehmen, zu den Online-Sessions und zur Anmeldung gibt es ab sofort unter www.moin-future.de/zukunftstag.

Bring Form in dein Leben!

19.03.2021    I   GAR   I   Industrie-Azubis
Druckguss – Spritzguss – Werkzeugbau – CAD

Bewirb dich bis zum 30.04.2021 auf einen Ausbildungsplatz zum

  • Industriekaufman (m/w/d)
  • Werkzeugmechaniker
    Fachrichtung Formentechnik (m/w/d)
  • Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik(m/w/d)
  • Technischer Produktdesigner
    Fachrichtung Produktgestaltung und Produktkonstruktion (m/w/d)

Ausbildungsstart:  01.08.2021

Wir freuen uns auf deine Bewerbung per Post oder Email.

Eine Erleichterung für den Alltag

01.11.2020    I   GAR   I   Industrie-Azubis
Druckguss – Spritzguss – Werkzeugbau – CAD

Durch die Covid-19-Pandemie wurde in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens das Tragen eines Mund-Nasenschutzes zur Pflicht. Besonders in den medizinischen Berufen sowie der Pflege ist das Tragen eines Schutzes zum Alltag geworden.

Andreas Röders, Geschäftsführer vom Spritzguss der Firma G.A.Röders in Soltau hat das Projekt Mund-Nasenschutzhalter ins Leben gerufen. Der Gedanke hinter dem Projekt: Wir wollen Berufstätigen, die den gesamten Tag auf einen Mund-Nasenschutz angewiesen sind, das Tragen des Schutzes erleichtern.

Für die Auszubildenden von G.A.Röders bot sich dabei die Gelegenheit ein eigenständiges Projekt zu organisieren und durchzuführen. Mit der Unterstützung von erfahrenen Mitarbeitern wurde die Fertigung begleitet.

 

Wir bringen Form in dein Leben

08.08.2020    I   GAR-Azubis  

Du hast im letzten Jahr sicher schon unsere neuen Azubi-Anzeigen gesehen. Diese hat Frau Gildenstern, die bereits gelernte Grafikdesignerin ist und eine zweite Ausbildung zur Industriekauffrau erfolgreich bei uns abgeschlossen hat, während ihrer Ausbildung und darüber hinaus designed.

 

 

Unsere neuen Azubis

03.08.2020    I   GAR-Azubis  

Wir begrüßen unsere neuen Azubis im Bereich Industriekaufmann (m/w/d) Oliver Bertram und Hannah Herweg.

 

 

Erfolgreich bestanden!

01.11.2020    I   GAR  

Wir gratulieren Lena Tetzlaff und Imke Gildenstern zur erfolgreich bestandenen Industriekauffrau-Prüfung und wünschen alles Gute für ihren beruflichen Weg.

 

 

Italien - Eine unglaubliche Chance

07.11.2019    I   GAR   I   Nina Pohl

Ich habe nie die großen Ambitionen gehabt weit weg zu gehen. Wollte ich doch lieber in meinem Heimatort bleiben, das gewohnte Umfeld nicht verlassen, so wie es viele meiner Freunde getan haben. Doch die Chance mit einem Auslandspraktikum in Italien, doch mal einen Schritt in diese Richtung, ins Unbekannte zu wagen, wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Der Zeitraum steht fest. 4 Wochen. 05.10.2019 – 02.11.2019. Doch wohin? Auch das war recht schnell klar. Italien! In meinem dritten Ausbildungsjahr zur Werkzeugmechanikerin bei G.A. Röders habe ich dann doch, unter einer gewissen Nervosität, den Schritt gewagt und bin alleine los in die Richtung des Unbekannten.

Es ging sehr früh mit dem Auto nach Hannover und von dort dann mit dem Zug nach Abbadia Larianna. Diese Kleinstadt liegt direkt am Comer See und bot einen wunderschönen Ausblick über die Landschaft Norditaliens. Die Firma Gilardoni Flavio S.r.l. liegt am Stadtrand, nur rund 10min zu Fuß von einem kleinen Apartment entfernt, welches ich in den 4 Wochen bewohnt habe.  Gilardoni Flavio S.r.l. stellt Druckgussformen für Aluminium und Magnesium her. Sie arbeiten unter anderem für Mercedes, DGS und für G.A. Röders.

An meinem ersten Tag wurde ich sehr herzlich in Empfang genommen. Die freundliche und offene Art hat mich über die ganzen 4 Wochen sehr beeindruckt und begeistert. Auch wenn die sprachliche Barriere größer war, als ich es am Anfang vermutet habe, so haben meine italienischen Kollegen sich immer Mühe gegeben, mir alles zu erklären. Ich konnte in der Zeit Formeneinsätze konstruieren, diese dann in der CAM-Abteilung programmieren und schließlich auch auf einer HSC-Maschine fertigen. Sie haben mich sehr viel selbstständig machen lassen. In meiner letzten Woche durfte ich dann mittels Laser meine gefrästen Teile kontrollieren.

Aber es steht bei einem solchen Auslandsaufenthalt ja nicht nur die Arbeit auf dem Programm. Ich konnte innerhalb von einer Stunde Mailand mit der Bahn erreichen und so war dies natürlich mein erstes Ziel. Es ist eine wunderschöne Stadt, so wie alle in denen ich war. Mailand bietet neben dem Dom und der Scala auch andere wundervolle Plätze und beeindruckende Architekturen.
Es war noch sehr warm für Oktober. Bei abendlichen Temperaturen von 18°C ließ es sich dann schön auf der Seeterrasse mit Pizza und Wein ausspannen.  Aber nicht nur  Mailand ist einen Besuch wert. Durch meine Kollegen habe ich den Ort Varenna empfohlen bekommen und dort ist es wirklich wunderschön. Der Ort ist nicht besonders groß, bietet aber durch die typischen schmalen Gassen, kleinen Cafés und bunten Häuser, das was man sich unter einem harmonischen und perfekten kleinen Städtchen vorstellt. Außerdem standen Lecco und Bergamo mit einer wunderbaren Altstadt auf dem Programm.

Wie so oft geht dann die Zeit viel schneller um, als man glaubt und ich konnte auf meiner Heimreise die Zeit nochmal an mir vorbeiziehen lassen. Alles in allem bin ich sehr beeindruckt und kann diese Erfahrung nur jedem weiterempfehlen, der die Chance dazu bekommt. Es ist nicht nur ein Punkt im Lebenslauf. Es ist eine Lebenserfahrung, in der nicht nur einiges über das Land und die Leute kennenlernt, sondern auch über einen Selbst.

 

Mit Erasmus+ in die Ferne

06.11.2018    I   GAR   I   Imke Gildenstern

Nach dem Abitur die Welt erkunden ist für viele mittlerweile ein Muss und kaum noch weg zu denken. Wer sich erst für eine Ausbildung entscheidet, muss das Ausland jedoch nicht missen. Internationale Berufserfahrungen, die Arbeit und Abläufe in einem ausländischen Unternehmen sehen, eine andere Kultur und ein Land kennen lernen und erleben. Erasmus+, ein EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, ermöglicht Auslandsaufenthalte während der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Oktober 2018. Vier Wochen estnische Luft schnuppern. Aufgeregt? Ein wenig. Es ist nicht mein erster Auslandsaufenthalt, jedoch der erste in einem ausländischen Unternehmen. Während meiner Ausbildung zur Industriekauffrau bei G.A. RÖDERS hatte ich die Möglichkeit über die BBS Soltau, die zu den Europaschulen zählt, am Erasmus+ Projekt teilzunehmen. Je nachdem in welchem Bereich man tätig ist und welche Sprache einen reizt, kann man seinen Auslandsaufenthalt planen.

Mit dem Flieger ging es von Hamburg nach Tallinn. Eine Stadt mit rund 430.000 Einwohnern. Etwas außerhalb gelegen, befindet sich die Niederlassung der INTRAC Group AB, mein Praktikumsbetrieb für die nächsten Wochen. Ihr Hauptsitz liegt in Stockholm und sie sind exklusiver Importeur für eine Reihe weltweit führender Hersteller von Schwermaschinen. Darunter John Deere, Case, Massey Ferguson und noch weitere. 13 Niederlassungen im Raum Estland, Lettland und Litauen bieten einen umfassenden Vertrieb und Service.

Innerhalb von vier Wochen kann man neben dem Praktikum viel unternehmen und erleben.
Wer schon einmal in Tallinn war weiß, dass eine Führung durch die Altstadt ein absolutes Muss ist. Ein einzelner Brunnen, die Stadtmauern und zahlreichen Kirchen erzählen die Geschichte der Stadt und führen einen in der Zeit zurück. Viele kleine Cafés mit einer Auswahl an Kuchen lassen das süße Herz höher schlagen. Wer gerne shoppen geht und auf der Suche nach einem warmen Wollpullover ist, wird definitiv fündig.

Durch den warmen Herbst in Europa konnte ich den Lahemaa Nationalpark im Indian Summer erleben. Dieser erstreckt sich im mittleren Norden von Estland und ist eine Tagestour wert. Goldene Ahornbäume neben kräftig grünen Tannen säumten die Straßen durch die Wälder bis an die Ostsee. Unterwegs liegen der Jägala-Wasserfall, ein uriges Moor und Museen, die einen in die Zeit der estnischen Sowjetrepublik zurückholen.
Ein anderes Ziel war Helsinki. Mit der Fähre gut zu erreichen, können auch hier viele Sehenswürdigkeiten besucht werden. Mich persönlich hatte der Blick über die Stadt bezaubert und der kleine Markt am Hafen.

Zurück in Deutschland lässt man Revue passieren. Ich kann abschließend sagen, dass der Aufenthalt in Tallinn nicht nur meinen Lebenslauf um einen Punkt bereichert hat. Die Erfahrungen, die man in einem fremden Betrieb sammelt, die englischen Sprachkenntnisse, die gefordert sind. Die Kultur und ihre Menschen kennen lernen. Viele wunderschöne Eindrücke, die man nie vergisst und ich für meinen weiteren Weg mitnehmen werde.

IHK Video-Wettbewerb

27.11.2016    I   GAR-Azubis

Der Beitrag der G.A. Röders Azubis zum diesjährigen Videowettbewerb der IHK Lüneburg/ Wolfsburg.